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WIR SIND EVANGELISCH

weil das Evangelium, die gute Nachricht von der Liebe Gottes in Jesus Christus, Grundlage unseres Glaubens ist. Mit anderen evangelischen Christen und Kirchen sind wir in der Evangelischen Allianz verbunden.

WIR SIND FREIKIRCHE

weil wir die freie, persönliche Glaubensentscheidung des Einzelnen als Voraussetzung für die Zugehörigkeit sehen und unsere Arbeit durch freiwillige Spenden finanzieren.

WIR SIND PFINGSTGEMEINDE

weil wir darauf vertrauen, dass Gott heute noch die Gläubigen mit dem Heiligen Geist erfüllt, wie er es erstmalig tat, als zum Pfingstfest in Jerusalem die christliche Kirche entstand. (Apostelgeschichte 2)

Elim Gemeinde Chemnitz heute

Das Motto unserer Gemeinde ist „Hoffnung schöpfen – Jesus erleben – Zukunft gestalten“ Dies setzen wir in die Tat um, indem wir zum sonntäglichen Gottesdienst zusammenkommen. Er ist durch zeitgemäße Musik, lebensnahe Predigten und eine offene Atmosphäre mit Raum für Spontanität geprägt. In der Woche fördern wir das Miteinander, indem wir uns in kleinen Gruppen ganz unterschiedlicher Zusammensetzung treffen.

Unsere Gemeinde möchte wie eine große Familie leben, in der Gäste herzlich willkommen sind, sich mehr und mehr zu Hause fühlen, um irgendwann selbst ‚Familienmitglied’ zu werden. Das Wohl der Stadt, in der wir leben, hat für uns einen hohen Stellenwert. Deshalb loben wir Gott für die guten Entwicklungen und beten immer wieder für die Menschen in Chemnitz.

Elim Gemeinde seit 1933 in Chemnitz

Die Anfänge

Während einer Zeltevangelisation in Zwickau wurde eine Siebzigjährige, genannt Mutter Pfüller, gläubig und nicht lange danach kam ein junges Mädchen, Hilde Dörfel, dazu; und das freudige Bekennen beider und ihr intensives Gebet führte bald dazu, dass sich weitere Menschen für Jesus entschieden. Kurze Zeit später wurde die Missionsschwester Hilde Frank in Chemnitz stationiert und trug mit dem Missionsblatt "Der Glaubensweg" unter Spott und Abweisung, aber auch in großem Segen das Evangelium von Haus zu Haus. Regelmäßige Stubenversammlungen wurden durchgeführt und dann im Glauben ein kleiner Saal gemietet. Damit begann eine bewegte Gemeindegeschichte. Die Jahre 1933 und 1934 brachten in der Stadt mit den Evangelisten H. Vietheer und H. Dittert und einer Reihe evangelistischer Einsätze ein unwahrscheinliches Gemeindewachstum. Es gab Bekehrungen vom zehnjährigen Kind bis zum achtzigjährigen Großvater. Und viele ließen sich dem Befehl Jesu gemäß taufen und wurden der Gemeinde hinzu getan. Auch Krankenheilungen durch das Gebet im Namen Jesu halfen mit, lebendigen Glauben zu wecken und zu befestigen. Die Jahre nach 1945, besonders das Jahr 1947, also die Zeit innerer und äußerer Nöte nach Endes des Krieges, nutzte der Herr, um viele Menschen für sich zu gewinnen. So wurden im Herbst 1947 im Chemnitzer Stadtbad 75 Gläubiggewordene in Jesu Tod getauft. Bis in die fünfziger Jahre hinein wuchs die Gemeinde auf bis zu 350 Mitglieder an.

Bis heute

Durch die vielen Jahrzehnte gab es manche Bewegung. In den Anfängen und während der Kriegs- und Nachkriegsjahre traf man sich an ganz unterschiedlichen Orten. 1957 - 1988 war der Versammlungsraum in der Schulstraße, später in den Räumen der Brüdergemeinde. 1993 war es endlich soweit: das neue Gemeindehaus in der Annaberger Straße war fertiggestellt und wird seitdem von der Gemeinde genutzt. Auch haben eine ganze Reihe von Pastoren und Persönlichkeiten mit dazu beigetragen, dass die Gemeinde durch die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Verhältnisse hindurch erhalten geblieben ist. Sie alle hat miteinander verbunden, was der Gründer der Elim Gemeinden, Heinrich Vietheer, unter einer lebendigen Gemeinde verstand: Für ihn war sie vergleichbar mit dem Erreichen einer Oase in der Wüste dieser Welt. Aus diesem Grund wählte er den Gemeindenamen in Anspielung auf die Aussages Alten Testaments, dass die Israeliten nach langer und anstrengender Wanderung in der Wüste eine Oase namens "Elim" erreichten. (2.Mose 15,27)